Hautschutz
Hauterkrankungen gehören mit zu den häufigsten beruflichen Erkrankungen.
Du bist gefährdet, wenn
- du häufig Umgang mit rauen Materialien hast (z. B. Putz, Sand, Steine).
- deine Hände ständig Feuchtigkeit ausgesetzt sind oder in Schutzhandschuhen schwitzen.
- du oft in Kontakt mit Chemikalien kommst (z. B. Wasch-, Reinigungs- oder Desinfektionsmittel).
- du häufig Witterungseinflüssen ausgesetzt bist (z. B. UV-Strahlung, Kälte).


Wenn du eine schwere Hautkrankheit entwickelst, kann dies neben den Schmerzen und Gesundheitsproblemen dazu führen, dass du deinen Beruf und deinen Arbeitsplatz aufgeben musst.
Oh.
Damit wäre deine schöne Ausbildung umsonst, und du hast vielleicht Schwierigkeiten, finanziell zurecht zu kommen.
Echt bodenlos.
Hautschutz auch als Jahresthema
Auf der Plattform Jugend will sich-er-leben erfährst du unter dem Motto Hauptsache Hautsache: Schützen.Reinigen.Pflegen. in kurzen Animationsfilmen alles zu deiner Haut.


Nice to know:
Für die Tätigkeit geeignete Schutzhandschuhe bekommst du vom Arbeitgeber kostenlos gestellt.
Cremes zum Hautschutz können nicht nur vor Sonne schützen, sondern auch davor, dass Schmutz oder Wasser in die Hautporen eindringt.
Tipps für eine gesunde Haut – Das kannst du tun!
- Schau dich um, welche Gefährdungen für deine Haut in deinem Arbeitsbereich bestehen.
- Nutze die vorhandenen Hautschutzmittel und trage deine Schutzhandschuhe.
- Tausche verdreckte oder beschädigte Schutzhandschuhe aus. Dein Arbeitgeber gibt dir Ersatz.
- Schütze dich nach Möglichkeit vor direkter Sonneneinstrahlung.
- Trage UV-Schutz-Shirts, Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme.
- Verwende Chemikalien sorgsam nach Anweisung.
- Wenn du das Gefühl hast, dass du eine Hauterkrankung entwickelst, sprich mit deinem Ausbilder.